HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e.V.

Regionalliga Südwest: OFC empfängt Großaspach zu Zimmermann-Debüt

Am 24. Spieltag in der Regionalliga Südwest ist der Samstag mit acht Begegnungen erneut prall gefüllt. Besonders im Fokus steht dabei das Spiel der Woche zwischen Kickers Offenbach und der SG Sonnenhof Großaspach. Für den OFC ist das Duell mit dem Tabellenzweiten die erste Partie nach der Trennung von Cheftrainer Kristjan Glibo. Dessen Nachfolger Mark Zimmermann gibt sein Debüt.
Ohne seinen gesperrten Kapitän Marco Kehl-Gomez muss der SGV Freiberg Fußball am Samstag (ab 14 Uhr) beim Bahlinger SC antreten. Auf Seiten der Gastgeber gibt Marco Schneider gegen den Tabellenführer seinen Einstand als neuer Cheftrainer. Beim FSV Frankfurt beginnt dagegen mit dem Auswärtsspiel beim SV Eintracht-Trier die „Abschiedstour“ von Chefcoach Tim Görner.

Der FC-Astoria Walldorf will ebenfalls am Samstag ab 14 Uhr in der Partie gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz unmittelbar nach der ersten Niederlage des Jahres wieder in die Spur finden. Der TSV Steinbach Haiger hat es im Heimspiel gegen den FC 08 Homburg in der eigenen Hand, in der Tabelle wieder nach oben zu klettern. Der KSV Hessen Kassel tritt gegen den TSV Schott Mainz an.
Der nach der Winterpause noch sieglose SV Sandhausen gastiert bei der abstiegsbedrohten TSG Balingen Fußball, während es die zweite Mannschaft des SC Freiburg mit den Stuttgarter Kickers zu tun bekommt.
Das einzige Duell am Sonntag bestreiten ab 14 Uhr die zweite Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 und der zuletzt formstarke, aber weiterhin abstiegsbedrohte FC Bayern Alzenau.
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Kickers Offenbach – SG Sonnenhof Großaspach (Spiel der Woche)
Bei Kickers Offenbach wird am Samstag (ab 14 Uhr) im Spiel der Woche gegen die SG Sonnenhof Großaspach nicht mehr Kristjan Glibo als Cheftrainer an der Seitenlinie stehen. Der 43-Jährige, der im zurückliegenden Sommer bei den Hessen die Nachfolge von Christian Neidhart angetreten hatte, wurde nach dem 1:1 beim FC 08 Homburg freigestellt. Da im Jahr 2026 in drei Versuchen (zwei Zähler) noch kein Sieg gelang, rutschte der OFC auf Platz 14 und somit einen potenziellen Abstiegsrang ab. Zunächst wurde das Team von den bisherigen Co-Trainern Fabio Audia und Eric Schaaf gemeinsam mit Torwart-Trainer René Keffel und Athletik-Trainer Bastian Kliem betreut. Seit Donnerstag ist jedoch Mark Zimmermann (52) als neuer Cheftrainer im Amt. Nach Stationen beim FC Carl Zeiss Jena und bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln war der Ex-Profi zuletzt beim Halleschen FC in der Regionalliga Nordost tätig. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Mark Zimmermann in einer sportlich herausfordernden Phase eine so schnelle und zugleich passende Lösung präsentieren können“, sagt Martin Pieckenhagen, Offenbachs Geschäftsführer Sport. „Mark steht für Bodenständigkeit, Ehrgeiz, Kommunikation und Stabilität, was unserer Mannschaft sehr guttun wird.“ Verzichten muss der neue Trainer bei seinem Einstand auf Daniel Dejanovic (Rotsperre).
Auf der gegenüberliegenden Seite der Tabelle rangiert weiterhin die SG Sonnenhof Großaspach. Nach dem 1:0 gegen den KSV Hessen Kassel ist die Tabellenspitze für den zweitplatzierten „Dorfklub“ weiterhin vier Punkte entfernt. „Der OFC ist noch nicht gesichert. Wir dagegen wollen weiter oben dranbleiben, damit die Liga spannend bleibt. Ich erwarte ein heißes Kampfspiel“, sagt Großaspachs Sportlicher Leiter Julian Schieber im Regionalliga Südwest-Interview. „Kickers Offenbach wurde vor der Saison als möglicher Aufstiegsaspirant gehandelt, blieb bislang aber hinter den eigenen Erwartungen zurück. Der Trainerwechsel beim OFC wird beim Gegner wahrscheinlich neue Impulse und Kräfte freisetzen. Darauf müssen wir vorbereitet sein“, so der frühere Bundesliga-Profi weiter. Im Hinspiel trennten sich beide Teams 3:3.

TSV Steinbach Haiger – FC 08 Homburg
Der TSV Steinbach Haiger hat es am Samstag (ab 14 Uhr) gegen den FC 08 Homburg in der eigenen Hand, in der Tabelle wieder weiter nach oben zu klettern. Die nach dem 1:4 bei den Stuttgarter Kickers auf Rang acht zurückgefallenen Gastgeber liegen nur einen Zähler und zwei Plätze hinter den Saarländern. „Ich kann der Mannschaf beim Spiel mit dem Ball keinen Vorwurf machen, wir haben es immer wieder probiert“, sah Trainer Hüsni Tahiri trotz der Niederlage positive Dinge. „Was mich nervt, sind diese einfachen Fehler, die zum Elfmeter und zu den Gegentoren geführt haben. Gegen Homburg müssen wir ein besseres Gesicht zeigen.“ Frederic Baum und Miguel Goncalves (beide Gelbsperre) können dabei nicht mithelfen. Mart Ristl ist nach seiner zehnten Gelben Karte dagegen nun wieder einsatzfähig.
Für den FC 08 Homburg gab es seit der Winterpause schon jeden möglichen Spielausgang. Auf das 4:0 gegen die TSG Balingen Fußball und das 0:1 beim FC-Astoria Walldorf folgte zuletzt ein 1:1 gegen Kickers Offenbach. „Wir hätten Sieg verdient“, meinte FCH-Trainer Roland Seitz. „Wir waren die klar bessere Mannschaft. Was man ein wenig kritisieren kann, ist die Tatsache, dass wir die Umschaltmomente in der zweiten Halbzeit schlecht ausgespielt haben. Unter dem Strich haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Es war wieder eine dieser Partien, in denen mehr drin gewesen wäre. Wir haben das Spiel nicht gezogen, daran müssen wir in Zukunft arbeiten.“ Im ersten Aufeinandertreffen mit Steinbach Haiger (1:1) gab es keinen Sieger.

KSV Hessen Kassel – TSV Schott Mainz
Mit dem KSV Hessen Kassel und dem TSV Schott Mainz stehen sich am Samstag (ab 14 Uhr) zwei Teams gegenüber, die nach der Winterpause eine identische Ausbeute auf-weisen. Für die Gastgeber klappte es nur zum Auftakt gegen den FC Bayern Alzenau (3:2) mit einem Dreier, während sich die Nordhessen zuletzt in der Fremde gegen die Spitzenteams FSV Frankfurt (2:4) und SG Sonnenhof Großaspach (0:1) keine Zähler für den Klassenverbleib sichern konnten. Mit einem Sieg klappte es dagegen im Hinspiel (2:1).
Auch der TSV Schott Mainz holte den bislang einzigen Sieg zum Start in das Fußballjahr 2026 bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (2:0). Gegen den FSV Frankfurt (0:5) und den SC Freiburg II (0:3) blieb der Aufsteiger ohne Punkte und eigenen Treffer. „Nach dem 0:1-Rückstand wollten wir mit diesem Ergebnis in die Halbzeitpause gehen, um uns danach noch einmal neu zu sortieren“, sagte Trainer Samuel Horozovic zum Auftritt gegen Freiburg. „Der Nackenschlag war jedoch die Rote Karte und der Gegentreffer direkt danach. Das hat unseren Matchplan leider über den Haufen geworfen.“ Wegen des angesprochenen Platzverweises muss nun Dominik Ahlbach in Kassel zuschauen.

FC-Astoria Walldorf – SG Barockstadt Fulda-Lehnerz
Nach der ersten Niederlage im Jahr 2026 will der FC-Astoria Walldorf am Samstag (ab 14 Uhr) gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz unmittelbar wieder in die Spur finden. Im Spitzenspiel beim Tabellenführer SGV Freiberg Fußball (0:2) gab es für den FC-Astoria nichts zu holen. „Wir können uns nicht viel vorwerfen. Wir haben unser Spiel durchgezogen, aber die letzte Durchschlagskraft hat gefehlt“, meinte FCA-Trainer Andreas Schön. „Mit der Art und Weise, wie wir spielen, bin ich zufrieden. So müssen wir weitermachen.“ Das erste Aufeinandertreffen mit Fulda-Lehnerz (1:1) war der Auftakt zu einer Serie von sieben Begegnungen ohne Niederlage (17 Punkte).
Die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz konnte die Auftaktniederlage nach der Winterpause (0:2 gegen den TSV Schott Mainz) in den zurückliegenden Wochen vergessen machen. Nach dem 2:1 beim Bahlinger SC legte das Team von Trainer Daniyel Cimen zuletzt ein 2:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 II nach. Jahresübergreifend stehen nun sogar schon fünf Siege aus den vergangenen sechs Spielen zu Buche. Dadurch wurde der Abstand zur Gefahrenzone der Liga auf drei Punkte vergrößert. Während Aaron Frey nach seiner fünften Gelben Karte nun eine Pause einlegen muss, kehrt Milan Habermehl von einer Gelbsperre zurück.

SV Eintracht-Trier – FSV Frankfurt
Die Verantwortlichen des SV Eintracht-Trier erwarten für das Heimspiel am Samstag (ab 14 Uhr) gegen den FSV Frankfurt eine Leistungssteigerung des Teams. „Wir hatten uns viel mehr vorgenommen“, so der Sportliche Leiter Daniel Hammel zum 0:2 beim abstiegsbedrohten FC Bayern Alzenau. „Für die Leistung müssen wir uns entschuldigen. Die erste Halbzeit war echt unterirdisch, wir haben den Kampf nicht angenommen.“ Nach seiner abgesessenen Gelbsperre ist Maurice Wrusch, der im Hinspiel (0:2) die Kapitänsbinde getragen hatte, wieder eine Option für Eintracht-Trainer Thomas Klasen.
Die Partie in Trier ist für Tim Görner eines von nur noch elf Ligaspielen als Trainer des FSV Frankfurt. Der 30-Jährige, der seit 2016 im Verein tätig ist und im März 2022 das Team als Cheftrainer übernahm, wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern, um den nächsten Schritt in seiner Trainerlaufbahn zu gehen. „Tim hat außergewöhnliche Arbeit für den FSV Frankfurt geleistet“, würdigte FSV-Geschäftsführer Robert Lempka. „Er hat in einer schwierigen Phase früh Verantwortung übernommen und der Mannschaft mit seiner klaren Spielidee eine erkennbare sportliche Identität verliehen. Wir hätten den eingeschlagenen Weg gerne gemeinsam fortgesetzt, respektieren jedoch seinen Wunsch, den nächsten Schritt in seiner Trainerlaufbahn zu gehen und eine neue Herausforderung annehmen zu wollen.“ Seit Januar 2025 ist er im Besitz der UEFA-Pro-Lizenz, hat damit die höchstmögliche Trainerausbildung erfolgreich absolviert.

FSV Mainz 05 II – FC Bayern Alzenau
Als eine der formstärksten Mannschaften in der Regionalliga Südwest tritt, der FC Bayern Alzenau am Sonntag (ab 14 Uhr) bei der zweiten Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 an. Gleich vier seiner insgesamt sechs Saisonsiege konnte der Aufsteiger in den zurück-liegenden fünf Partien einfahren. Mit Hamza Boutakhrit muss nun eine Stütze des „Zwischensprints“, mit dem Alzenau zumindest die definitiven Abstiegsplätze hinter sich lassen konnte, eine Pause einlegen. Der Innenverteidiger kassierte beim 2:0 gegen den SV Eintracht-Trier die zehnte Gelbe Karte. In die entgegengesetzte Richtung zeigt dagegen die Formkurve beim 1. FSV Mainz 05 II. Der Tabellenvierte kassierte mit dem 1:2 bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz die dritte Niederlage aus den letzten vier Auftritten. „Es ist sehr ärgerlich, dass wir dieses chancenarme Spiel am Ende 1:2 verlieren, weil wir uns eher selbst geschlagen haben“, fiel das Fazit von FSV-Trainer Benjamin Hoffmann ernüchternd aus. In der ersten Saisonhälfte war das 2:1 in Alzenau noch Teil einer Serie von insgesamt 13 Spielen ohne Niederlage.

    Text: MSPW; Foto: getty images

    24. Spieltag
    Samstag, 14.03.2026, 14:00 Uhr
    Kickers Offenbach – SG Sonnenhof Großaspach -:-
    TSV Steinbach Haiger – FC 08 Homburg -:-
    SC Freiburg II – SV Stuttgarter Kickers -:-
    KSV Hessen Kassel – TSV Schott Mainz -:-
    FC-Astoria Walldorf – SG Barockstadt Fulda-Lehnerz -:-
    SV Eintracht-Trier – FSV Frankfurt -:-
    Bahlinger SC – SGV Freiberg Fußball -:-
    TSG Balingen Fußball – SV Sandhausen -:-

      Sonntag, 15.03.2026, 14:00 Uhr

      FSV Mainz 05 II – FC Bayern Alzenau -:-

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