HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e.V.

Niko Arnautis und Sara Doorsoun sprechen vor dem Pokal-Viertelfinale gegen den VfL Wolfsburg (Mittwoch, 18:30 Uhr) über die personelle Lage, die Erwartungen an das Spiel, die verschiedenen Wettbewerbe und die Entwicklung des Teams.

Niko Arnautis über…

… die personelle Situation:
Bis auf Hayley Raso und Remina Chiba, die aufgrund des Asian Cups fehlen, steht uns derselbe Kader wie in den letzten Wochen zur Verfügung. Amanda Ilestedt wird sehr bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können.

… die Erwartungen an das Spiel:
Wir brennen darauf nach Wolfsburg zu fahren und in die nächste Runde einzuziehen. Es ist beiden Mannschaften bewusst, dass es schwer sein wird. Jedoch konnten wir im letzten Spiel beweisen, dass wir es können und auch wollen. Entscheidend ist, dass man das, was man sich vornimmt, auch verwirklicht.

… die Wettbewerbe:
Zwischen den einzelnen Wettbewerben setzen wir keine Prioritäten. Bei unserem Programm ist es wichtig, dass wir jedes Spiel sehen. In allen drei Wettbewerben wollen wir bis zum Ende dabeibleiben. Für morgen liegt der Fokus auf dem DFB-Pokal. Es wäre eine riesige Nummer für uns ins Halbfinale einzuziehen.

… die Entwicklung:
Die Entwicklung der letzten Jahre ist das Besondere an unserer Mannschaft – sie motiviert uns, weitere Schritte zu gehen. Mittlerweile existieren wieder Ziele und Visionen, die man erreichen möchte. Natürlich weiß jeder, dass es schwer sein wird, deswegen werden wir alles geben. Im Mai können wir dann für diese Saison ein Fazit ziehen.

… die kommenden Wochen:
Wichtig ist, dass wir in das morgige Spiel gut reinkommen. Innerhalb der nächsten Tage werden wir schauen, welche Spielerinnen fit sind und was man ändern kann. Dem Spielplan entsprechend bleiben wir in den nächsten Tagen bis zum Auswärtsspiel bei Werder Bremen im Norden. Die Regeneration der Spielerinnen steht im Vordergrund.

Sara Doorsoun über…

… das Spiel:
Ich habe in Wolfsburg gespielt, es ist demnach immer wieder besonders zurückzukehren. Das gesamte Team ist sehr gespannt auf das Pokalspiel. Es gäbe nichts Schöneres, als mit meinem Verein Eintracht Frankfurt zu Hause in Köln ein Finale zu bestreiten. Aber dafür müssen wir den Fokus auf morgen legen und an unsere Grenzen gehen. Sollten wir gewinnen kommt dann ja noch das Halbfinale. Es ist ein weiter Weg.

… die Vorbereitungen auf das Spiel:
Vor der Pause waren wir bereits in einem guten Rhythmus, den wir auch während der Pause halten konnten. Da sind Automatismen vorhanden, die greifen und die man in drei Wochen nicht verliert. Wir wissen aber auch, dass es kein Selbstläufer wird. Die Pause bringt zugleich eine gewisse Vorfreude mit sich, weil es jetzt im Pokal weitergeht. In den vergangenen Wochen haben wir als Team eine große Gier entwickelt, gemeinsam zu arbeiten, zu verteidigen und zu gewinnen.

Text: Eintracht.de, Foto: getty images

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