Der HFV bietet Vereinen kostenfreie Präventionsworkshops zu allen Themen rund um Fair Play durch geschulte Referent*innen an.
Dabei können die Vereine Workshops aus den unten stehenden Bausteinen wählen bzw. diese kombinieren oder Teile kombinieren.
Bausteine
Der Hessische Fußball-Verband vermittelt Vereinen kostenfrei kompetente Fußball-Konfliktmanager*innen, um Spannungen im Fußballumfeld frühzeitig zu entschärfen oder bereits verhärtete Konflikte zu lösen.
Ein Deeskalationsworkshop für Schiedsrichter*innen vermittelt Strategien und Techniken, um mit schwierigen Situationen und Konflikten während eines Fußballspiels umzugehen. Ziel ist es, die Fähigkeit zur Deeskalation zu verbessern, um Gewalt und Aggressionen auf dem Platz zu reduzieren.
Inhalte eines Deeskalationsworkshops
Ziele eines Deeskalationsworkshops:
Der Hessische Fußball-Verband und die Sportjugend Hessen verleihen Streetsoccer-Courts und haben Personen ausgebildet, die sich vor Ort um die Einhaltung des Regelwerks kümmern.
Die Besonderheit des Projektes liegt darin, dass Fair Play und Kreativität durch Extrapunkte gewürdigt werden. So kann das Spielergebnis maßgeblich beeinflusst werden und das nach erzielten Tore unterlegene Team noch gewinnen: Es gewinnt das Team, das in der Kombination aus sportlicher Leistung sowie dem Verhalten auf und neben dem Feld die meisten Punkte erzielt. Über die sportlichen Fähigkeiten hinaus werden so auch soziale Kompetenzen gefördert. Gemeinsame Besprechungen vor und nach dem Spiel sowie Begrüßung und Verabschiedung sollen dazu beitragen, dass sich die Spieler*innen intensiv mit den Themen Fair Play und Toleranz beschäftigen und das gemeinsame Spielen und Erleben in den Mittelpunkt gerückt wird.
Wenn ihr selbst eine Ausgabe von Straßenfußball bei euch im Verein oder der Institution für Toleranz ausrichten möchtet oder Fragen dazu habt, wendet euch bitte an Tim Wohlfarth.
Aktuelle Befunde aus Sozialforschung, Demokratieforschung und Geschlechterforschung zeigen, dass junge Männer* zunehmend in Spannungsfeldern leben, die sie emotional, sozial und politisch herausfordern (Achour et al., 2025; Wippermann, 2024). Die Omnikrise wie die Klimakrise, Demokratiekrise, Comeback der Kriege, und auch Identitätskrisen im Kontext Feminismus und einhergehende Erwartungen an moderne vs. traditionelle Männlichkeit erzeugen Unsicherheiten, die auch im Sport zur Geltung kommen.
Insofern wird dieser Bedarf aufgegriffen, in dem Gesprächsräume für Jungen* und Männer* geöffnet werden, um über ihre Bedürfnisse zu sprechen. Im Projekt soll ein ein KonsenS! erreicht werden, dass ein kritisch-konstruktives Sprechen über Männlichkeiten im Sport notwendig und richtig ist. KonsenS! möchte für Verhaltensmuster und Bedürfnisse, die hinter Männlichkeiten stecken, sensibilisieren.
Referent Gesellschaftliche Verantwortung
069 – 677 282-608
069 – 677 282-705
Referent Gesellschaftliche Verantwortung
069 – 677 282-607
069 – 677 282-705