Die Bewässerung des Rasens zählt zur Grundpflege bei Rasensportplätzen. Meist von den Vereinen selbstständig koordiniert, gibt es für ein nachhaltiges Bewässerungsmanagement einiges zu beachten. Ein paar Tipps helfen bei der Vorbereitung der neuen Beregnungssaison.
Neben der ausreichenden Versorgung mit Nährstoffen gilt die Wasserversorgung als wichtiger Wachstumsfaktor für eine vitale Rasennarbe. Die eingesetzte Wassermenge spielt neben Beregnungszeitpunkt und -Häufigkeit eine zentrale Rolle. Doch sind auch Faktoren, wie Aufbau und Lage des Platzes, das eingesetzte Beregnungssystem sowie vor allem die aktuelle Witterung zu berücksichtigen.
Im Allgemeinen sollte ein Rasenplatz alle vier bis zehn Tage durchdringend mit Wasser versorgt werden. Bei Tageshöchsttemperaturen von über 30°C ist der tägliche Wasserverbrauch besonders hoch. Somit sollte während andauernder Hitzeperioden etwa alle fünf Tage bewässert werden. Bei Temperaturen zwischen 25°C und 30°C sind sechs bis sieben Tage Abstand zwischen den Beregnungstagen einzuhalten, bei noch niedrigeren Temperaturen sieben bis zehn Tage. Setzt die Rasenwelke ein und es bilden sich dunklere, bräunlich-grüne Flecken sollte unbedingt am gleichen Abend oder in der Nacht bewässert werden.
Während einer Trockenperiode sind circa 20 bis 30 Liter Wasser je Quadratmeter und Bewässerungsgang auszubringen. Dies soll eine Durchfeuchtung tiefer als die Hauptwurzeln der Gräser gewährleisten. Natürliche Niederschläge müssen bei der Beregnung immer berücksichtigt werden. Darüber hinaus ist das Beregnen während des Tages zu vermeiden. Doch wenngleich Trockenheit eine Gefahr für den Platz darstellt, so wirkt sich auch zu viel Wasser auf die Dauer negativ aus – ebenso wie zu häufiges Bewässern mit zu wenig Wasser.
Beregnungsanlagen für gezielte Wasserversorgung
Die beste Option für die fachgerechte Bewässerung und die wirtschaftliche Nutzung von verfügbaren Wasserressourcen bieten Beregnungsanlagen. Diese können an die individuellen Gegebenheiten angepasst werden und gewährleisten eine regelmäßige und gleichmäßige Wasserversorgung auf dem gesamten Platz. Das händische verlegen von Schläuchen und Regnerständern oder der Gebrauch von Regenwagen können selten oder nur mit großem Zeitaufwand ein ähnliches Ergebnis erzielen. Das Nachrüsten von Beregnungsanlagen auf bestehenden Rasenplätzen ist technisch gut umsetzbar.
Optimierung der Beregnung
Um die Beregnung effizienter und bedarfsgerecht steuern zu können kann die Bodenfeuchte mit geeigneten Sensoren exakt gemessen werden. Geräte wie der FieldScout TDR liefern Messwerte, die zur Kontrolle der Bodenfeuchte und Justierung der Beregnungsanlage dienen.
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Die Schmitt Sportplatzbau GmbH gehört seit über 40 Jahren zu den führenden Sportplatzbauern in Deutschland. Heute haben wir drei Standorte, zwei liegen in Hessen: Langgöns und Frankfurt. Unser Leistungsspektrum reicht vom Neubau und Umbau von Sportplätzen, über die Sanierung und Renovation bis hin zur Pflege. Wir beraten Sie gern rund um Ihren Rasenplatz: www.schmitt-sportplatzbau.de


