Eintracht-Cheftrainer Albert Riera spricht vor dem Bundesligaauswärtsspiel am Freitagabend (20:30 Uhr) gegen Borussia Dortmund unter anderem über …
… die Personalsituation: Jens Grahl, Nnamdi Collins und Rasmus Kristensen nach Gelb-Rot stehen nicht zur Verfügung. Alle anderen sind eine Option für den Kader.
… die negative Bilanz in Dortmund: Wir sprechen nicht über Statistiken, sondern konzentrieren uns auf das, was wir kontrollieren können: Wie wir mit und gegen den Ball spielen. Wir haben in dieser Woche viel darüber gesprochen, was notwendig ist, um kompakt zu bleiben. Das war im vorigen Spiel nicht gut. Es geht darum, zu verstehen, wo wir herkommen und hinmöchten.
… die Herangehensweise. Wir müssen als Team auftreten, gerade in Dortmund gegen den Ball. Es kommt auf eine gute Defensive an. Gleichzeitig werden wir versuchen, den Gegner auch mal laufen zu lassen. Umgekehrt werden wir Momente haben, in denen wir leiden müssen.
… die Schlüsse nach dem Wochenende: Wir haben ehrlich miteinander gesprochen, noch ehrlicher und direkter als sonst. Wir haben dem Team gesagt, dass wir die erfahrenen Spieler mehr denn je brauchen. Wir haben ein junges Team. Die Erfahrenen müssen vorangehen. Wir haben uns innerhalb der Gruppe offen in die Augen gesehen. Jeder hat seine Verantwortung, im Fußball geht es um das Momentum. Wenn wir nicht gewinnen, müssen wir Kritik akzeptieren. Nur so können wir uns verbessern. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder die Tür zu machen und uns anschreien – oder Lösungen finden, wie wir besser und kompakter verteidigen. So wie gegen Mönchengladbach, Heidenheim und Freiburg. In diesen Spielen haben wir eine Basis geschaffen, in der wir stark und nicht zu offen sind. Als Mannschaft!
… Anpassungen: Es wird sicher keine Revolution geben. Es geht um die individuelle Verantwortung jedes Spielers, mehr Zweikämpfe zu gewinnen, aggressiver und intensiver aufzutreten. Die Statistiken zeigen, dass wir darin nicht die beste Mannschaft sind. Uns das vor Augen zu halten, hilft, uns zu verbessern. Wir müssen besser pressen als gegen Hamburg. Wir wollen viele Räume abdecken, aber über den ganzen Platz ist das schwer. Deshalb liegt das Augenmerk auf höherer Kompaktheit. Darüber haben wir nachgedacht, es liegt in meiner Verantwortung, die richtigen Knöpfe zu drücken. Es geht weniger um Taktik als um Kompaktheit.
Text: eintracht.de; Foto: getty images


