HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e.V.

Hessische Topteams: Eintracht mit letzter Europacupchance gegen Stuttgart

Eintracht Frankfurt trifft am letzten Spieltag am Samstag um 15:30 Uhr auf den VfB Stuttgart. Die Blitztabelle wird glühen am 34. Bundesligaspieltag, in mehreren Bereichen des Klassements sind Entscheidungen noch offen: Wer kommt in die Champions League, wer spielt 2026/27 in der Europa League, wer löst als Tabellensiebter das Ticket für die Conference League, wer steigt ab. 

Heruntergebrochen auf die Eintracht, die den im Fernduell mit Hoffenheim und Leverkusen um die Königsklasse kämpfenden VfB Stuttgart empfängt, bedeutet der finale Matchday:

Niederlage: 8. Platz, wenn Augsburg in Berlin verliert und die Eintracht die bessere Tordifferenz behält; 9. Platz, wenn Augsburg in Berlin gewinnt oder unentschieden spielt.

Sieg: 7. Platz, wenn Freiburg gegen Leipzig nicht gewinnt und Augsburg in Berlin bei einem Sieg den aktuellen Acht-Tore-Rückstand gegenüber der Eintracht nicht aufholt.

Unentschieden: 7. Platz, wenn Freiburg gegen Leipzig verliert und Augsburg in Berlin nicht gewinnt; 8. Platz, wenn Freiburg nicht verliert und Augsburg in Berlin nicht gewinnt; 9.Platz, wenn Freiburg nicht verliert und Augsburg gewinnt.

Cheftrainer Albert Riera über …

… die Personalsituation: Der Ausfall von Nnamdi Collins ist bekannt. Oscar Højlund hat die vergangenen zwei Tage nicht trainiert, er hat eine kleine Verletzung am Zeh und ist nicht verfügbar. Der Rest ist bereit.

… die Bedeutung des 34. Spieltags: Es ist ein Finale. Die Eintracht hat sich in den vergangenen Jahren in der Liga oder im Europapokal immer wieder in Endspielsituationen wiedergefunden. Das Schöne ist, dass wir immer noch eine Chance haben. Das Abschneiden liegt nicht komplett in unseren Händen. Wir müssen gewinnen, das ist das Ziel. Darauf bereiten wir uns vor. Die Überzeugung ist da.

… den VfB Stuttgart: Stuttgart ist nicht nur sehr offensiv-, sondern auch zweikampfstark. Der VfB verteidigt fast alle Situationen Mann gegen Mann. Sie werden uns zwingen, öfter direkt in die Räume zu spielen. Ich habe meine Mannschaft auf einen Gegner vorbereitet, der die beste Zweikampfquote der Liga hat. Das ist nicht unsere größte Stärke, doch wir müssen umso mehr in diesem Aspekt zur Stelle sein – unabhängig davon, dass der Gegner uns überall auf dem Feld in direkte Duelle verwickeln wird. Daher müssen wir direkter spielen als üblich.

… zwei Schlüssel: Erstens: Gegen die zweikampfstärkste Mannschaft der Liga bestehen. Ich habe den Spielern Videos gezeigt, um sie zu motivierten. Darauf wird es ankommen. Zweitens: Technische und taktische Vorbereitung sind wichtig. Aber auch auf die richtige mentale Herangehensweise wird es ankommen. Hier habe ich angesetzt. Ich habe ein gutes Gefühl.

… die Parallelspiele: Wenn wir nicht gewinnen, brauchen wir gar nicht auf den Videowürfel zu schauen. Wir konzentrieren uns darauf, drei Punkte zu holen. Ich verlange von den Spielern maximalen Fokus auf unser Auftreten.

Text: eintracht.de, Foto: getty images

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