HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e.V.

Fortbildung mit Hannes Wolf in Wettenberg

Hannes Wolf – DFB-Direktor Nachwuchs, Training und Entwicklung – stellt gemeinsam mit seinem Kompetenzteam das Kinder- und Jugendtraining in Deutschland neu auf. Mit der “Trainingsphilosophie Deutschland” geben er und sein Kompetenzteam neue Impulse für die zukünftige Ausrichtung der Ausbildung von jungen Fußballerinnen und Fußballern. Diese werden am Dienstag, 28. April ab 18:30 Uhr sowohl in Theorie als auch in Praxis von ihm in Wettenberg, Ortsteil Krofdorf-Gleiberg, vorgestellt. Zu dieser Fortbildung haben sich mehr als 250 Teilnehmer*innen angemeldet.

Im Mittelpunkt der “Trainingsphilosophie Deutschland” stehen die Spielerinnen und die Entwicklung deren individueller Qualität. Dazu sind bei der Trainingsgestaltung drei verbindliche Qualitätsmerkmale zu beachten. Kinder- und Jugendtrainerinnen können ihr Training dahingehend überprüfen, ob diese drei Kriterien erfüllt sind:

Freude
Ziel ist es, dass alle Kinder mit Begeisterung am Training teilnehmen und durch viele Ballkontakte in jeder Spiel- und Trainingsform Spaß haben. Wer Spaß hat, lernt besser!

Intensität
Während der Trainingsform muss für die Spieler*innen eine hohe Intensität gewährleistet sein. Wichtig ist eine konstant hohe Nettospielzeit und die Intensität ist Schritt für Schritt zu steigern. Standzeiten sind grundsätzlich zu vermeiden!

Wiederholung
Nur durch eine hohe Anzahl von Aktionen können sich Kinder verbessern und entwickeln. Aus diesem Grund sind viele Wiederholungen essenziell. Kinder werden in dem besser, was sie regelmäßig tun. Deshalb steht das wiederholende Trainieren in kleinen Spielformen im Mittelpunkt.

Die Spielerinnen stehen im Vordergrund In jeder Minute einer Trainingseinheit ist es essenziell, dass die Spielerinnen im Fokus stehen. Die Basics müssen immer und immer wieder trainiert werden. “Jede Minute” bedeutet nicht, dass keine Taktik mehr trainiert oder auf eine Videoanalyse zurückgegriffen werden darf.
All diese Dinge haben Relevanz, aber es darf nicht auf Kosten des Trainings gehen. Es gilt: Je weniger Trainingszeit, desto mehr sollte der Fokus auf den Basics liegen.

Mit kleinen Spielformen die Basics erlernen
Die “Trainingsphilosophie Deutschland” besagt, dass es kein besseres Training gibt, als in kleinen Spielformen auf Tore zu spielen. Diese Formen decken die Basics des Sports ab und erlauben gleichzeitig Kreativität und Freiheiten. Wenn Spieler*innen diese Fähigkeiten nicht mitbringen, können sie später nicht auf höchstem Niveau spielen.

Text: S. Mandler, Foto: getty images

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