Um die Bedeutung von UV‑Schutz im organisierten Sport stärker ins Bewusstsein zu rücken, möchte der Hessische Fußball‑Verband (HFV) gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe und seinem Gesundheitspartner, der IKK Südwest, gezielt für dieses Thema sensibilisieren.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, Verantwortliche, Trainerinnen und Trainer, Eltern sowie Sportlerinnen und Sportler über gesundheitliche Risiken der UV‑Strahlung aufzuklären und praxistaugliche Schutzmaßnahmen nachhaltig im Vereinsalltag zu verankern.
Denn UV‑Strahlung stellt den wichtigsten vermeidbaren Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs dar. In Deutschland gibt es seit Jahrzehnten steigende Hautkrebszahlen, insbesondere durch intensive und wiederholte UV‑Belastung in Kindheit, Jugend und im Erwachsenenalter. Sport und Bewegung im Freien können dieses Risiko deutlich erhöhen, da Trainings‑ und Wettkampfzeiten häufig mit hoher Sonneneinstrahlung zusammenfallen und Schutzmaßnahmen oft vernachlässigt werden. Daher sagt Maurice Weber, Referent für Gesundheitsförderung bei der IKK Südwest: „Sonnenschutz ist keine Option, sondern eine wesentliche Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit.“
Beim Sport wirken mehrere belastende Faktoren gleichzeitig: Schweiß erhöht die UV‑Empfindlichkeit der Haut, Sonnenschutzmittel werden durch Bewegung schneller abgerieben, und reflektierende Untergründe wie Kunstrasen oder Sand verstärken die Strahlenbelastung. Gleichzeitig kann Sonnenbrand die Thermoregulation des Körpers beeinträchtigen, was Leistungsabfall, Hitzestress und ein erhöhtes Verletzungsrisiko zur Folge haben kann.
UV‑Schutz ist eine grundlegende gesundheitliche Präventionsmaßnahme und gehört in den organisierten Sport – insbesondere im Kinder‑ und Jugendbereich. Durch Aufklärung, einfache Regeln und gut organisierte Routinen lassen sich Hautkrebsrisiken wirksam vorbeugen, ohne den Spaß an Bewegung einzuschränken.


